Infos über den Bildungsgang BG

Organisation des Beruflichen Gymnasiums (BG)

Das Berufliche Gymnasium Fachrichtung Gestaltungs- und Medientechnik (GEME) ist eine Kooperation zwischen der Max-Eyth-Schule Kassel (MES) und der Arnold-Bode-Schule (ABS) Kassel. Die Schülerinnen und Schüler werden an zwei Schulstandorten unterrichtet. Die Aufnahme für die Fachrichtung GeMe erfolgt an der Max-Eyth-Schule.

Koordinatorin auf Schulleitungsebene an der Arnold-Bode-Schule

Fr. Jany
E-Mail: jany@absks.de

Schulübergreifende Koordinatorin seiten der ABS

Fr. Zicklam-Werner
E-Mail: zicklam-werner@absks.de

Schulübergreifender Koordinator seitens der MES

Doktor Weber
E-Mail:weber@max-eyth-schule.de

 

Klassenbezeichnung an der ABS

Einführungsphase:

E1G1 // E1G2 // E2G3
E2G1 // E2G2 // E2G3

Qualifikationsphase

Q1G1 // Q2G2
Q2G1 // Q2G2
Q3G1 // Q3G1
Q4G1 // Q4G2

Das BG – ein studienqualifizierender Abschluss

Das Berufliche Gymnasium ist wie die gymnasiale Oberstufe ein studienqualifizierender Bildungsgang. Das Ziel ist die Allgemeine Hochschulreife (Abitur), die – unabhängig von der gewählten Fachrichtung des Beruflichen Gymnasiums – zum Studium in allen Fakultäten an allen Hochschulen berechtigt. Neben der Allgemeinbildung werden in der gewählten Fachrichtung berufliche Bildungsinhalte vermittelt.

Die Schwerpunkte und Fachrichtungen an Beruflichen Gymnasien sind durch folgende Lerninhalte gekennzeichnet: Technik (Maschinenbau, Elektrotechnik, Biologietechnik, Mechatronik, Bautechnik, Physik-, Chemie-, Biologie- und Datenverarbeitungstechnik, Gestaltungs- und Medientechnik), Wirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft, Agrarwirtschaft, Gesundheit und Soziales.

Die berufsbezogenen Fächer werden im Beruflichen Gymnasium durchgehend mit etwa acht bis zehn Stunden pro Woche unterrichtet. Dieser fachbezogenen Stunden im Bereich Gestaltungs- und Medientechnik (GeMe) finden an der Arnold-Bode-Schule statt.

Zulassungsvoraussetzungen für das BG

In das Berufliche Gymnasium kann aufgenommen werden, wer in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe versetzt wurde. Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss können aufgenommen werden, wenn sie hinreichende Leistungen nachweisen können.

Im Zentrum steht die Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten, weshalb besonderer Wert auf das selbstständige Arbeiten und Lernen gelegt wird. Das erste Jahr der Oberstufe (Einführungsphase) dient unter anderem dem Ausgleich der unterschiedlichen Voraussetzungen, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen. Erst die Leistungen des zweiten und dritten Jahres der Oberstufe (Qualifikationsphase) zählen für das Abitur.

Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe findet ab dem zweiten Jahr in zwei Leistungskursen und einer Reihe von Grundkursen statt. Das erste Leistungsfach muss entweder Deutsch, eine verbindliche Fremdsprache (in der Regel Englisch), Mathematik oder eine Naturwissenschaft (Physik, Chemie, Biologie) sein. Mit der Wahl der Fachrichtung im Beruflichen Gymnasium ist auch gleichzeitig das zweite Leistungsfach festgelegt, an der ABS in Kooperation mit der Max-Eyth-Schule also die Gestaltungs- und Medientechnik (GeMe).

Landesabitur am Beruflichen Gymnasium

Die Abiturprüfung am Beruflichen Gymnasium verläuft wie in der gymnasialen Oberstufe; jede Schülerin und jeder Schüler wird in der Abiturprüfung in fünf Fächern geprüft. Diese müssen die drei Aufgabenfelder abdecken und als Abiturprüfungsfächer zugelassen sein.

In drei Fächern findet eine schriftliche, im vierten Fach eine mündliche Prüfung und im fünften Fach eine Präsentation oder eine mündliche Prüfung oder eine besondere Lernleistung statt. Die Aufgaben für die schriftlichen Prüfungen werden in allen Fächern landesweit einheitlich durch das Kultusministerium gestellt und gelten übereinstimmend sowohl für die gymnasiale Oberstufe als auch für das Berufliche Gymnasium.

Wie den Absolventinnen und Absolventen der gymnasialen Oberstufe stehen den Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums nach dem Abitur alle Studiengänge an Universitäten, Technischen Hochschulen, Gesamthochschulen und Fachhochschulen offen.