Was heißt das?

Darunter wird eine Verbindung zwischen einer technischen Ausbildung im Handwerk mit einer betriebswirtschaftlichen Qualifikation verstanden.Lehrlinge im Handwerk haben an unserer Schule die Möglichkeit, zum Betriebsassistent/in im Handwerk ausgebildet zu werden. Mit diesem Zusatzangebot erwerben besonders leistungsfähige Schülerinnen und Schüler neben ihrer regulären Ausbildung in einem Handwerk zusätzlich betriebswirtschaftlich-kaufmännische und Management-Kenntnisse und erweitern ihre Fremdsprachenkenntnisse in Englisch.

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler mit den Abschlüssen:

– Abitur
– Fachhochschulreife
– guter Realschulabschluss

 

Welche Vorteile?

– Doppelte Qualifizierung!
– Gute Zukunftschancen auf dem Arbeitsmarkt!
– Zusätzliche Einsatz-/Aufstiegsmöglichkeiten!
– Zulassung zur Meisterprüfung schon nach zwei Jahren!
– Befreiung von Teil III – Wirtschaft und Recht – der Meisterprüfung!

 

Die Unterrichtsinhalte

Im Berufsschulunterricht werden die allgemein bildenden Fächer durch 480 Std. Unterricht in der Betriebsassistentenklasse ergänzt in:

– Grundlagen des Rechnungswesens und Controllings
– Grundlagen wirtschaftlichen Handelns im Betrieb
– Vertragsrecht, Personalwesen, Arbeitsrecht,
– Marketing
– Finanzierung, Unternehmensführung, Existenzgründung
– Business-Englisch

 

Die Zusatzprüfung

Neben der Gesellenprüfung im Handwerksberuf wird zusätzlich eine schriftliche Fortbildungs­prüfung zur / zum Betriebsassistentin/Betriebsassistenten bei der Handwerkskammer durchgeführt. Die besteht aus:
drei Handlungsfeldern (diese bestehen aus den Inhalten der fünf Lernfelder des Betr.-Ass.); Dauer: jeweils 120 Minuten,
– Handlungsfeld 4 (Englisch); Dauer: 60 Minuten,
– mündliche Prüfung bei Bedarf (bei mangelhafter schriftlicher Leistung).

Die Prüfung ist bestanden, wenn in jedem Fach mindestens ausreichende Leistungen erzielt wurden.

 

Die Anmeldung

Sprechen Sie mit Ihrem Ausbildungsbetrieb. Die Zusatzausbildung kann im Ausbildungsvertrag bzw. per Zusatzvereinbarung (download) vereinbart werden.Melden Sie sich umgehend bei Ihrer Klassenlehrerin / Ihrem Klassenlehrer und legen vor:

– eine Kopie Ihres Ausbildungsvertrages
– eine Kopie Ihres Abschlusszeugnisses

im nächsten Schritt Kontaktaufnahme mit

Herrn Engemann (Koordinator für die Betriebsassistenten)
E-Mail: engemann@absks.de

Donnerstags ab der 7. Std. // Raum A 103 // in dringenden Fällen während der Pausen Raum A 308.

 

Unterrichtsorganisation

  • Der Unterricht wird mit 8 Std. pro Woche angeboten. Diese 8 Stunden werden zu je 4 Stunden auf zwei Nachmittage (7.-10.Std.) verteilt.
  • Die Anmeldung der SuS für diesen Ausbildungsgang soll jeweils im ersten Jahr bis zu den Herbstferien abgeschlossen sein.

 

Anwesenheitspflicht der Teilnehmer:

  • In den entsprechenden Schul- bzw. Blockwochen des Berufsschulunterrichts, besteht die Verpflichtung zur Teilnahme am BASS-Unterricht.
  • Im Gegenzug sind die Schülerinnen und Schüler vom evtl. parallel stattfindenden Unterricht befreit, müssen aber den Lernstoff eigenverantwortlich nachholen.
  • spezielle unterrichtliche Belange können berücksichtigt werden.
  • In den Schul- bzw. Blockwochen, in denen die Teilnehmer keinen Berufsschul­unterricht haben, besteht für alle Teilnehmer die Möglichkeit zur Teilnahme am BASS-Unterricht.

Zusätzlich jeweils zwei Nachmittage pro Halbjahr für die festgesetzten Klausurtermine pro Ausbildungsjahr, an denen die Auszubildenden von den Betrieben freigestellt werden müssen, wenn sie nicht in dem regulären Block der Azubis liegen (insgesamt max. 10 Nachmittage während der gesamten Ausbildung).

 

Inhaltliche Organisation des Unterrichts

  • Die Inhalte werden in Lernpaketen aufbereitet, die den SuS ein selbst organisiertes Lernen ermöglichen.
  • Zur Selbstkontrolle werden Checklisten bereitgestellt, die den Lernstand dokumentieren.
  • Von den SuS wird die Bereitschaft zu selbst organisiertem Lernen vorausgesetzt.

 

Fehlzeiten:

Fehlzeiten müssen durch den Betrieb mit Kenntnisnahme des Betriebes entschuldigt werden. Fehlzeiten an den Klassenarbeitstagen grundsätzlich nur mit zusätzlichem ärztlichem Attest.

 

Prüfungsgebühr

  • Gebühr der Fortbildungsprüfung: ca. 130,00 Euro
  • In der Regel muss die Prüfungsgebühr durch den Prüfling getragen werden.

Zusätzliche Informationen

 

Ansprechpartner an der ABS:

Herr O. Engemann

Herr S. Gürich

Herr M. Pliquett-Waldmann