Die Ausbildung MalerIn und LackiererIn deckt ein großes Aufgabenfeld ab. Hierzu gehören neben den klassischen Arbeiten auch der Gerüstbau, der Vollwärmeschutz, die Tapeten- und Bodenbelagsarbeiten und vieles mehr. Somit hat man sehr viel Abwechselung, welche nur noch in den wenigsten Berufen gegeben ist.

Jedoch gibt es, wie in jedem anderen Beruf, auch Schattenseiten. Die Tätigkeit ist zumeist körperlich sehr anspruchsvoll und man geht nicht immer mit sauberen Arbeitssachen nach Hause. Jedoch sollte man sich überlegen, ob man über 40 Jahre in einem Büro arbeiten möchte, aus welchem man die Sonne nur durch eine Glasscheibe betrachten kann. Wir als Maler hingegen arbeiten sowohl innen als auch außen.

Ein weiterer wichtiger Grund, warum ich mir den Beruf ausgesucht habe, ist der direkte Kontakt zu Kunden, Lieferanten und Arbeitskollegen, denn somit hat man immer jemand um sich.

Der zweite Teil der Ausbildung findet in der Schule statt. Schule, werden sich die meisten fragen und gehen davon aus, dass jeder einfach streichen könne. Doch in der Schule werden einem im theoretischen und in praktischen Bereichen, Wissen und Tricks vermittelt, mit welchen man so manchen Gesellen übertreffen kann.

Im besten Fall arbeiten Betrieb und Schule zusammen und nach drei Jahren ist die Ausbildung auch schon vorbei. Danach kann man sich jedoch noch fortbilden, denn die Möglichkeiten sind vielseitig, zum Beispiel gibt es Weiterbildungen zum Vorarbeiter, Meister, Techniker etc..

Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in den Beruf geben und vielleicht den Einen oder den Anderen überzeugen eine Ausbildung als MalerIn und LackiererIn zu beginnen.

 

Marcel Heck