Eine Exkursion als Ausgangspunkt für kreatives Arbeiten: Am 12. August 2026 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 WFBM 3 und 4 (Werkstatt für berufsorientierte Menschen) gemeinsam mit ihren Lehrkräften Astrid Neuhaus und Elisabeth Ring die Habichtswaldklinik. Dort hatten sie Gelegenheit, tibetisch-buddhistischen Mönchen beim Gestalten eines Sandmandalas zuzuschauen.

Im Rahmen einer mehrtägigen Aktion streuten die Mönche an der Klinik in Kassel aus feinem, farbigem Sand ein traditionelles Medizinbuddha-Mandala. Die kunstvolle Gestaltung steht im buddhistischen Glauben für Heilung und Mitgefühl. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde das Mandala zeremoniell wieder aufgelöst – als Symbol für die Vergänglichkeit aller Dinge.

Die Eindrücke des Besuchs wurden anschließend im Unterricht aufgegriffen. In den folgenden Unterrichtsstunden entwarfen die Schülerinnen und Schüler ein eigenes Mandala. Aus den ersten Entwürfen entstand so über einen längeren Zeitraum hinweg eine fertige Gestaltung.

Das Projekt bot Raum für eigene Ideen und erforderte zugleich Geduld und Ausdauer. So wurde aus einem außerschulischen Besuch ein kreativer Arbeitsprozess, der die Klasse noch über mehrere Unterrichtsstunden begleitete.

(Bilder: Ring / Text: Gürich, erstellt mit Unterstützung von ChatGPT)