
Ein sanfter Hauch von Blütenduft,
zieht süß durch milde Morgenluft.
Am Schulhof stehn in hellem Schein
die Kirschbäume in Blütenreihn.
Sie leuchten zart in Sonnenfluten,
wie tausend kleine Himmelsgluten.
Hier sanftes Weiß, dort warmes Rosa,
ein Gedicht in Blüten-Prosa.
Die Bienen tanzen durch das Licht,
ein Summen, das von Frühling spricht.
Sie trinken Nektar, schwirren fort,
verzaubern diesen stillen Ort.
Goldne Strahlen sanft verwehen
und lassen Blütensterne sehen.
Der Wind sagt: „Seht, es ist soweit –
der Frühling trägt ein Blütenkleid!“
Hier, wo Gedanken Wurzeln fassen,
wo Träume weite Flügel lassen,
webt die Natur aus Duft und Licht
ohne Worte ein Gedicht.
(Bilder und Text: Gürich)