Amsterdam hat uns mit seinem besonderen Flair und einer wohltuenden Gelassenheit empfangen – eine Stadt, die Kultur, Geschichte und gemeinsames Erleben mühelos verbindet. Unser Quartier, das zentral gelegene MEININGER Hotel Amstel, lag direkt gegenüber der U-Bahn-Station – viele Ziele waren so in wenigen Minuten mit Metro und Tram erreichbar.

Ein Höhepunkt war das Van-Gogh-Museum. Der Rundgang führte vom dunkleren Frühwerk des Künstlers bis zu den späten, farbintensiven Bildern mit markanter Pinselführung. Entlang der verschiedenen Stationen traten Einflüsse, Motive und Entscheidungen klar hervor – und die Hintergründe zu Leben, Umfeld und Zeitgeschehen stellten lebendige Bezüge zwischen Werk, Biografie und Epoche her. So wurde Van Goghs Entwicklung vom dunklen Ton zum Licht ebenso sichtbar wie die Fragen seiner Zeit.

Besonders eindrücklich – und an einigen Stellen beklemmend – war der Besuch im Anne-Frank-Haus. Direkt vor der Begehung erhielten wir eine ausführliche Einführung zu Anne Frank, ihrem Leben, ihrem Tagebuch und dem historischen Kontext der Verfolgung. Diese fundierte Einstimmung trug den Rundgang: Sie sensibilisierte den Blick, machte die Räume lebendig und die Last der Geschichte fühlbar.

Für die fachliche Vertiefung teilten wir uns auf: Die FOM- und GMTA-Klassen erkundeten das eye Filmmuseum und produzierten in einem Video-Workshop abwechslungsreiche Kurzfilme, bei denen Ideenfindung, Bildgestaltung und Schnitt Hand in Hand gingen. Die FOG-Klassen besuchten das Rijksmuseum und tauchten tief in die niederländische Kunst und Geschichte ein: Vom Goldenen Zeitalter mit Rembrandts Nachtwache und Werken von Vermeer, Frans Hals und Rachel Ruysch bis zu maritimen Exponaten, Alltagsobjekten, Design und Kunsthandwerk.

Zum Abschluss kamen alle noch zu einer stimmungsvollen Grachtenfahrt zusammen. Vom Wasser aus verbanden sich Blicke, Geschichten und Perspektiven – und dank des guten Wetters, welches uns die ganze Zeit unseres Aufenthalts über begleitet hat, und der festlichen Weihnachtsbeleuchtung am Abend, zeigte sich Amsterdam im schönsten Lichterglanz.

Die Hin- und Rückfahrt mit der „Wilden 13“ verlief zuverlässig und entspannt, sodass wir unsere Zeit vor Ort optimal nutzen konnten.

Unser Fazit: viele Eindrücke, ein rundes Programm und eine großartige Fahrt, die Gemeinschaft stärkt und Lust auf mehr macht. Gerne wieder!

(Bilder: Dilchert, Döring, Gürich / Text: Gürich, erstellt mit Unterstützung von ChatGPT)