Am Mittwoch, den 18.02.2026, fand an der Arnold-Bode-Schule der diesjährige Arnold-Bode-Tag statt. Dieser wiederkehrende Projekttag erinnert an Arnold Bode und machte sein Denken praktisch erfahrbar: Kunst als Experiment, als Haltung – und als Einladung, den eigenen Blick zu verändern.
In den unterschiedlichen Bildungsgängen wurde daher auch gestaltet, gebaut, gefilmt, recherchiert und digital produziert. Ein Ziel war es, am Ende dieses Tages die Ergebnisse des Schaffens sichtbar zu machen und präsentieren zu können.
Auf dem Schulgelände und in den Räumen entstanden so mehrere Produkte – darunter beispielsweise ein gemauertes ABS-Logo (08KOOP 1), ein Oktogon als Ausstellungsfläche (08KOOP 2) oder die Herstellung von Bode-Hampelmännern (10WBM 3+4), welche auch über den Bode-Tag hinaus einen Platz im Klassenzimmer erhalten sollen. Andere nahmen sich einer händischen – aber keineswegs weniger wichtigen – Aufgabe an: der Reinigung der durch Graffiti verschmutzten Mauer am Eingang zum Schulhof der ABS.
Wieder andere Gruppen (u.a. 10DA 2, 10MAL 1, 10TI 1, 10FZL 1 oder 11BÜA 1) verlagerten ihr Schaffen in die Stadt: In zahlreichen Rallyes und Erkundungen „Auf den Spuren der documenta“ wurde Kassel selbst zum Lernraum – mit Recherche, Fotografie und Reflexion an zentralen Orten wie dem Fridericianum oder dem Hugenottenhaus.
Auch medial und handwerklich entstanden vielseitige Ergebnisse: Kurzfilme (10BAU 2), digitale Formate (z. B. Quiz-Ideen), Produktion von Notizheften in Fadenheftung (10MT 1) oder kreative Arbeiten „Bode in Farbe und Stoff“. In höheren Jahrgängen wurden zudem Webprojekte wie Microsites oder Slideshows in HTML/CSS/JavaScript geplant und umgesetzt (u.a. 10MED 1 oder 11GMTA 1).
So zeigte der Arnold-Bode-Tag 2026 erneut, wie lebendig Bodes Erbe ist: Als Impuls für Gestaltung, Medienkompetenz und eine neue Perspektive auf Schule und Stadt.
(Bilder: Appel-Rinker, Goßmann, Gürich, Ring / Text: Gürich, erstellt mit Unterstützung von ChatGPT)
