Wie werden aus einzelnen Bildern bewegte Geschichten? Dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule für Gestaltung im Themenfeld 12.4 Visuelles Kommunizieren in einem spannenden Trickfilmworkshop mit Maurice Quentin nach.

Im Mittelpunkt standen verschiedene Stop-Motion-Techniken: Mit Legetrick, Knete und Puppentrick lernten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Möglichkeiten kennen, Figuren und Bilder zum Leben zu erwecken. Dabei konnten sie direkt ausprobieren, wie durch das schrittweise Verändern einzelner Elemente Bewegung entsteht. Inhaltlich knüpfte der Workshop an das Thema Zeichenarten an. Besonders Piktogramme wurden genauer betrachtet und als visuelle Kommunikationsform im Film untersucht.

Nach dem Kennenlernen der Techniken wurde es kreativ: In Kleingruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen für einen kurzen Trickfilm, in dem ein visuelles Zeichen im Mittelpunkt steht. Von der ersten Idee über die Gestaltung bis hin zur Umsetzung konnten sie ihren Film selbstständig entwickeln. So wurden Gestaltung, visuelle Kommunikation und kreatives Storytelling miteinander verbunden – und ganz nebenbei entstanden viele kleine bewegte Geschichten.

Text: G. Klampferer unter Verwendung von KI